Pullerpause im Tal der Ahnungslosen

von ,

Eigentlich wollten Jobst und seine Mutter auf dem Heimweg von ihrem
Mittelalter-Urlaub bloß eine Pinkelpause im Jahr 1986 einlegen. Aber dann ist ihr Zeitreisekoffer plötzlich verschwunden und die beiden hängen fest –
mitten in der DDR. Ein Land, das Jobst nur aus Erzählungen kennt. Kinder heißen hier Pioniere, im Obst- und Gemüseladen gibt es keine Südfrüchte,
sondern das, was gerade da ist, und das Staatsoberhaupt kommt Jobst auch
sehr seltsam vor.
Doch ohne Koffer keine Heimreise! Und so macht sich Jobst gemeinsam mit seinen neu gewonnenen Freunden auf die Suche. Natürlich führt das zu
allerlei Turbulenzen – samt einer etwas unglücklichen Begegnung mit dem
Staatsratsvorsitzenden.

Kinder von heute wissen kaum, wie es sich anfühlte, in der DDR aufzuwachsen. Hier wird einmal nicht in Form einer Problemgeschichte und mit dem üblichen Wende-Schwerpunkt davon erzählt, sondern actionreich, witzig und authentisch.

Zum Lachen, zum Nachdenken, zum Kennenlernen einer Welt,
die gar nicht so fern ist, wie man immer denkt