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  • Birgit Kidd veröffentlichte ein Update in der Gruppe Gruppenlogo von lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 2 Jahren, 8 Monaten

    Damit ihr es nicht verpasst, weise ich noch mal extra darauf hin: Unser Interview mit der sympathischen Debütautorin Anne Reinecke ist jetzt im lit:blog nachzulesen ( https://www.litnity.com/litnity/blog/)!
    Ein Thema darin ist, wie der Autorin die Figuren mit Leben füllt, vergleichbar einer Schauspielerin. Wir empfinden die Figuren wohl alle als sehr lebendig. Könnt ihr euch die Geschichte verfilmt vorstellen? Was sagt ihr? Ob ein Drehbuch die schöne Sprache umsetzen würde? Sind uns den Leser*innen die Bilder schon so klar vor Augen, dass es ein Regisseur schwer hätte – oder wäre es gerade spannend, sich eine Besetzung für Karl und Tanja zu überlegen…?

    • Unbedingt! Das Buch eignet sich sich super für eine Verfilmung. Das habe ich beim Lesen eines Buches wirklich noch nie so oft gedacht. Wie sollte Karl aussehen? Mich würde interessieren, wie genau Anne ihn vor sich sieht.

    • Auch ich habe meine Zweifel an einer Verfilmung. Wie sollen die zarten Fäden, welche sich am Anfang der Geschichte zwischen Tanja und Karl zu bilden beginnen, in einem Film dargestellt werden. Die Personen in einer Geschichte sind für jeden LeserIn anders im Kopf und im Gefühl. Ein Film würde der schönen Sprache von Anne Reinecke niemals gerecht werden können. Ein Buch lässt träumen, sich etwas vorstellen und Bilder entstehen.

    • Es ist eine andere Sache, wie beim Lesen ein Film im Kopf abläuft, und wie ein richtiger Film gedreht wird. Mit den richtigen Schauspielern könnte das rein Menschliche schon rüberkommen. Aber wie sollte die Kunst, die wir uns im Kopf durchaus vorstellen können, rüberkommen? Der Aufwand wäre übergroß. Das Haus, der Garten, der Kirschbaum, das Atelier, das Lager – nein, das wäre unmöglich.

    • Das bräuchte einen sehr feinfühligen Regisseur, der diese Worte in Bilder fassen kann! Unmöglich stelle ich mir das nicht vor, Ich hatte beim Lesen schon manchmal Filmsequenzen vor Augen, doch sehr schwierig. Ich mochte die Szenen, in denen Tanja hinter Karl lief. Da hatte ich schon interessante Bilder vor Augen 🙂

    • Ein Film kann bestimmt daraus kommen, aber ich wurde mich den Film nicht anschauen. Schon öfter habe ich ein richtig gutes Buch, wie dieses von Anna Reinecke, gelesen und wurde die Geschichte verfilmt, aber die Verfilmung hat mir immer Katzenjammer besorgt.

    • Eine Verfilmung kann ich mir nicht vorstellen. Ich mag es mir die Situationen selbst im Kopf vorzustellen. Ich finde man kann in Bücher den Gefühlen der Figuren sowie den Stimmungen in den Situationen viel näher kommen.