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Janina hat eine neue Rezension geschrieben vor 8 Jahren
Neu York, 1746. Zu dieser Zeit ist die spätere Millionenstadt ein kleines englisches Kolonialstädtchen, immer noch geprägt von den holländischen Gründern. Von den beständigen Einwohnern kennt jeder jeden, Neuan […]
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Annegret veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 JahrenEs ärgert mich ein wenig, daß sich so wenige Personen an dieser Leserunde beteiligen. Ist es in alles Leserunden so?
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Janina kommentierte auf LChoice – die Idee einer Buchkaufplattform vor 8 Jahren
LChoice bietet inwischen die Möglichkeit eines Affiliate Links für Blogger. Man kann sogar die Buchhandlung festlegen, über die das entsprechende Buch dann erworben werden kann.
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Janina hat eine neue Rezension geschrieben vor 8 Jahren
„Was man von hier aus sehen kann“ ist zum Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen 2017 gewählt worden, ein Preis, der von Buchhändlern in ganz Deutschland vergeben wird. Und damit ist von vornherein klar, da […]
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Birgit Kidd veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 JahrenWir sind inzwischen so tief drin in der Geschichte, dass wir meinen, es lenkt nicht mehr ab sondern zieht noch mehr hinein, wenn wir hier eure Lieblingsbilder sammeln. Teilt mit uns, welche Metaphern, welche Bildsprache, welche Sätze euch besonders auffallen.
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Karls kindliche Faszination für die Schönheit der (kleinen) Dinge, die er sammelt, befühlt, studiert, verschenkt, arrangiert und inszeniert berührt mich sehr.
S. 156: „Karl legte sich auf den Rücken, fühlte die Steine unter sich, drehte die funkelnde Schnalle vor seinen Augen hin und her, um das letzte Licht tanzen zu lassen, und saugte die Rests…[Weiterlesen]-
Karl benimmt sich wie ein Kind. Er sammelt Dinge, die er in sein Nest mit einbringt. Diese Dinge geben ihm Kraft und Ruhe.
Dabei stellt sich mir die Frage, ob er noch in der Kindheit gefangen ist. In einer Kindheit, aus der er abgeschoben wurde.
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Wie viel Geborgenheit muss Karl als Kind vermisst haben, dass er sich in seinem Zimmer ein solches Nest baut. Mir tut es in der Seele weh, dass er als Kind genau diese elementaren Bedürfnisse nicht befriedigen konnte. Und ich sehe in Tanja als Verbindung zu Karl’s Kindheit und dem Wunsch, mit ihr auch seine Kindheit ein wenig nachholen zu…[Weiterlesen]
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Ja, wunderbar beschrieben. So sehe ich es auch!
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S.209 „Der See plätschert, die Amseln machen Amselgeräusche“
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Ganz großartig, das finde ich auch. Zerflirren, diese Sprache … oft ein echter Genuß!
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Birgit Kidd veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 JahrenHallo Ihr Lieben, wir „hängen“ jetzt quasi zwischen zwei Abschnitten. Beide geben aber bestimmt viel Anlass zum Diskutieren und Eindrücke sammeln und fragen. Also hier bitte bis zum einschließlich Kapitel „Unsichtbar und rot“ (S. 202) kommentieren.
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Karl enttäuscht mich mit seinem Verhalten. Ich verstehe nicht, warum er Tanja nicht verteidigt, warum er sich nicht gegen Mara stellt. Ich verstehe auch seine Liebe zu ihr nicht. Er vermisst sie scheinbar nicht, aber wenn sie dann mit einem so boshaften Verhalten aufkreuzt, hält er sich so heraus und lässt sie gewähren. Liebt er sie denn tat…[Weiterlesen]
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Ich glaube, Mara war – bis zu dem Zeitpunkt als Karl nach Leinsee fuhr – seine Freundin, seine Managerin. Als er sich dann an Leinsee gewöhnte, fing für ihn ein neuer Abschnitt an. Mit Alexandra kam eine neue Leichtigkeit. Sie stellte keine Ansprüche an ihn. Ich glaube, daß er Mara nicht liebt. Ja, er ist zu feige, Mara das zu sagen.
Warum ste…[Weiterlesen] -
Mara enttäuscht mich sehr. Das Verhalten, das sie an den Tag legt, ist oberlehrerhaft. Karl ist nicht ihr Eigentum, nicht ihr Kind.
Mara scheint auch Kinder nicht zu verstehen. Warum kann sie Tanja in der Teerunde nicht akzeptieren?
Mara erscheint auch nur mit Karl komplett zu sein. Dabei ist sie keine Künstlerin.-
Auch wenn man sich ein bisschen geschickter Verhalten könnte als Mara, muss man auch ein bisschen bedenken, dass sie bislang Karls Karriere gemanaget hat und ihr Angelegenheiten vielleicht hinten angestellt hat. Das war sicherlich ihre eigenen Entscheidung sich so zu verhalten, aber plötzlich bricht ihr das alles weg. Sie organisiert seine A…[Weiterlesen]
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So sehe ich das auch. Obwohl sie mir nicht gerade sympathisch ist.
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Ich glaube, dass ihn die Situation übervordert hat. Gerade saß er noch auf seiber Wolke und nun platzen Mara und Buddy Holly rein und zerstören alles.
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Vor einiger Zeit habe ich eine Dokumentation über Georg Baselitz gesehen, in der seine Frau viel zu sehen war. Und später noch eine über den Kunstfälscher Beltracchi. Beide Paare schienen auffällig viel Zeit miteinander zu verbringen. Ohne die Nähe und Meinung ihrer Frauen scheinen die beiden Männer nicht arbeiten und leben zu können.
Das Stiegen…[Weiterlesen]-
Dieses von einander abhängige Verhalten tritt jetzt auch bei Karl und seiner Mutter auf. Er verbringt einen Nachmittag in der Woche mit seiner Mutter im Atelier – und es bereitet ihr Freude. Sie arbeiten zusammen an einem Werk, wobei Karl die Zustimmung von seiner Mutter sucht. Aber im Gegensatz zu früher, als die Stiegenhauers Teile in ihr Werk e…[Weiterlesen]
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Warum sucht Karl immer wieder die Nähe zu Tanja? Wünscht er sich heimlich ein Kind? Oder kann er auf der Kind-Ebene mehr Anerkennung finden? Ihre Begegnungen sind oft wortlos, aber trotzdem bringt es Karl unheimlich viel.
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Zuerst dachte ich ja, er bildet sich das Mädchen nur ein. Doch jetzt denke ich wirklich, dass Tanja eie Kindseite in ihm berührt, die er nie haben durfte. Vieeleicht wünschte er sich in diesem Alter ja einen Kameraden?
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Die Teeparty im Garten war wundervoll. Karl hat Kuchen gebacken. Tanja bringt Geschenke mit. Und alles läuft wunderbar. Ich wurde an „Alice im Wunderland“ und die Teepartys erinnert.
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Ja, es hätte alles so schon sein können, warum nimmt er sie nicht in Schutz, warum versagt er selbst? Tanja verwirrt mich schon sehr und Ich frage mich, ob sie nicht ein Alter Ego von Karl ist..so wie er sich seine Kindheit gewünscht hätte, beachtet und umsorgt. Tanja ist sogar Teil der Kunstschaffung von Ada und Karl/August….“als wären sie scho…[Weiterlesen]
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Mara versteht das Kind nicht. Es stört in der Erwachsenenrunde. Obwohl, die lustige Teeparty war eigentlich wie ein Kindergeburtstag. Alle waren glücklich.
Ja, Mara war nicht glücklich, weil Karl in Leinsee war und sie in Berlin. Sie hatte keine Lust auf Party. Sie will Tacheles reden. -
Die zerstörte Teeparty läutet, für mich, irgendwie einen Umbruch ein. Tanja ist verschwunden (die sich sicherlich verraten vorkommt), seine Mutter stirbt, er trennt sich von Mara,…
Aber jedes Ende ist ja auch irgendwie ein Neuanfang. Also bleiben wir gespannt.
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Gerti hat eine neue Rezension geschrieben vor 8 Jahren
Dieses Buch ist eine tolle Quelle über Else Lasker-Schüler – aber nur für die, die sich schon ein bisschen mit der Lebenszeit der Dichterin auskennen. Manchmal wünschte ich mir beim Lesen, es wäre etwas einf […]
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Gerti wurde ein Mitglied vor 8 Jahren
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Janina hat eine neue Rezension geschrieben vor 8 Jahren
El Dorado, sagenumwobene Stadt der Inkas, strotzend vor Gold und gut versteckt vor Eindringlingen, irgendwo in Peru gelegen, El Dorado, das schon so viele Glückssucher inspirierte, doch nie sein Geheimnis […]
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los_lesen veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 JahrenBevor ich etwas zu meinen Leseeindrücken schreibe, muss ich euch noch was fragen. Gibt es eigentlich so eine Art „Ordner“, in denen die Leseabschnitte unterteilt sind oder schreibt man alles egal zu welchem Abschnitt man etwas zu sagen hat, einfach hier rein?
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Sascha schrieb einen neuen Beitrag vor 8 Jahren
Wer Hakan Tezkans Debüt Den Kern schluckt man nicht aus dem Elif Verlag aufschlägt, betritt ein Labor. Unter dem Mikroskop liegt das Leben selbst. Wie ein Pathologe seziert Tezkan eine Familienstruktur. Sein S […]

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Birgit Kidd veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 JahrenHallo Ihr Lieben, morgen treffen wir Anne Reinecke in Leipzig und nehmen gerne noch Fragen an Sie von euch mit! Schreibt unten auf, was euch bewegt und was ihr unbedingt wissen möchtet. Wir haben 30 Minuten am diogenes Stand mit ihr!
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Janina hat eine neue Rezension geschrieben vor 8 Jahren, 1 Monat
Ein weiterer Band des Hogarth Shakespeare Projects im Knaus Verlag, der vierte für mich inzwischen. Dabei waren bisher Margaret Atwood, Jeanette Winterson und Howard Jacobson. Herausgekommen sind sehr […]
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Birgit Kidd schrieb einen neuen Beitrag vor 8 Jahren, 1 Monat
Am 24. März 2018 ist IndieBookDay. – Wer sich den Tag noch nicht im Kalender markiert hat, sollte das schnell nachholen. Denn an diesem Tag müsst ihr euch die Zeit nehmen, in einen Buchladen zu gehen und ein […]

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Janina hat eine neue Rezension geschrieben vor 8 Jahren, 1 Monat
Seit ich denken kann, liebe ich Fred Astaire-Filme. Ich kann stundenlang mit glänzenden Augen vor dem Fernseher sitzen und mir eine Tanzszene nach der nächsten ansehen. Und es ist mir normalerweise dabei g […]
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Birgit Kidd schrieb einen neuen Beitrag vor 8 Jahren, 1 Monat
Noch drei Tage, dann beginnt das volle, Wie-sollen-wir-nur-alles-schaffen?- Programm der Leipziger Buchmesse. Allein „Leipzig liest“ lockt mit mehr als 3.600 Veranstaltungen an 550 ve […]

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Birgit Kidd veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 Jahren, 1 MonatGuten Morgen und einen guten Start in die neue Lesewoche! Bitte kommentiert den neuen Leseabschnitt – also die Kapitel bis einschließlich „Puddinggelb“ (welch eine köstliche Farbe…) hier:
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„Er spürte noch sein eigenes Lächeln, bevor er einschlief“ So schön und so traurig.
Karl bestreitet auch diesen Abschnitt weitestgehend alleine, auch wenn er nun wieder zum „Stiegenhauer“ wird – zu Karl Stiegenhauer, aber auch zu August. Na was da von Mama wohl noch so kommt?
Die entspannt-depressive Grundstimmung, in die man beim Lesen ve…[Weiterlesen]
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Und ich glaube, daß die Polizisten ihm auch noch voll geglaubt haben! Karl hat es Spaß gemacht, sich so aus dem Thema herauszuwinden!
Warum sollte Tanja nicht echt sein? Glaubst Du, daß sie nur eine Täuschung ist? -
Ja, die kann weg 😉
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Oh, nein. Das Mädchen belebt ihn. Ich glaube, mit dem Mädchen ist die Kommunikation einfacher als mit den Erwachsenen.
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Faszinierend, wie Karl zwischen den beiden Welten pendelt. Eine Welt macht ihn krumm und die andere macht ihn ein wenig gerader. Vorallem das Mädchen Tanja hat einen grossen Einfluss auf Karls Seelenleben. Da scheinen sich zwei gefunden zu haben. Jetzt spürt man im Text das langsame Loslassen von Karl von seiner bisherigen Welt. Wächst er da, in…[Weiterlesen]
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Ja, so sehe ich es auch, ein Loslassen von Altem. Und das Mädchen Tanja tut ihm gut, lenkt ihn ab.!
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Ihr könnt das alle so schön beschreiben!
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Ich bin ganz fasziniert von Karl und seiner Geschichte.Wie er am Bett seiner Mutter steht und schon wieder verraten wird. Wie er vor seinen Gefühlen davon läuft, und sie ihn immer wieder einholen!
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Manchmal möchte ich wie eine liebensvolle Mutter Karl in meine Arme nehmen und nur so ein bisschen hin und her wiegen. Wie er sich dass alles aufnimmt bewundere ich an ihm. Er muss ein starker Mensch sein. Und jetzt .. schnell weiter lesen. Das Buch nimmt mich mit.
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Ich weiß nicht genau, was ich von Mara halten soll. Ich glaube sie möchte Karl wirklich gerne helfen und ihn von seinen Sorgen ablenken, aber Karl will ihre Hilfe nicht annhemen. Ich habe auch das Gefühl, dass er auf seine Kunst keine wirkliche Lust mehr hat, er verstehet die Begeisterung der anderen auch nicht wirklich.(s.100). Er zieht die Ku…[Weiterlesen]
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So sehe ich das auch! Ich glaube, Karl muß sich noch mal neu erfinden. Er mag seine alte Kunst nicht mehr!
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Birgit Kidd und
Bettina sind jetzt Freunde vor 8 Jahren, 1 Monat -
los_lesen veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 Jahren, 1 MonatHallo ihr Lieben. Ich muss gestehen, ich bin noch nicht zum Lesen gekommen. Aber ich verspreche heute Abend mit dem Leinsee zu starten und mich dann so schnell wie möglich wieder zu melden. Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag!
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los_lesen hat eine neue Rezension geschrieben vor 8 Jahren, 1 Monat
„17 Erkenntnisse über Leander Blum“ ist Irmgard Kramers aktueller Jugendroman, der im Loewe Verlag erschienen ist. Der Klappentext machte mich neugierig. Ich erwartete eine sowohl unterhaltsame als auch ansp […]
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Bin leider in den letzten Tagen nivht zum Lesen gekommen. Doch ich hole es gerade nach 🙂
Hi Annegret, Asche auf mein Haupt, ich war in Leipzig, Buchmesse, du weißt es bestimmt … ich habe zwar fleißig weitergelesen, aber online bin ich tatsächlich nur wenig während des Wochenendes gegangen. Weiter geht’s, würde ich sagen! Sorry, bin wieder dabei!