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Birgit Kidd kommentierte auf Macht mit: lit:chat zu Anne Reineckes Debüt "Leinsee" vor 8 Jahren, 1 Monat
Super! Du weißt ja, wo wir chatten!?
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Sascha schrieb einen neuen Beitrag vor 8 Jahren, 1 Monat
Crowdfunding-Plattformen sind für die Literatur eine wundervolle Sache. Hier treffen Autor*innen auf Leser*innen, die jenseits des hart umkämpften Marktes und vor allem jenseits von Gatekeepern des M […]

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Birgit Kidd veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 Jahren, 1 MonatEure Kommentare, Eindrücke, Ideen, Inspirationen, die ihr aus dem ersten Leseabschnitt sammelt, platziert bitte hier.
Wie ist eure Reaktion auf Karl? Verständnis, Abneigung – etwas dazwischen?
Mit der Ausgangssitation geht es für ihn richtig zur Sache. Wie gefällt euch der Einstieg in Karls Geschichte? -
Annegret veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 Jahren, 1 MonatIst die Vakuumpumpe, mit der Karl als Künstler arbeitet, ein Sinnbild für sein Leben? Durch das Vakuumieren wird der Inhalt geschützt, abgeschirmt.
Karl hat kein Bild von seinem Vater im Kopf. Er hat keinen Bezug zu ihm.
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Das finde ich einen faszinierenden Gedanken. Kann ich mir gut vorstellen, dass er sich so besser schützen möchte.
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Seine Arbeit ist der seiner Eltern doch eigentlich recht ähnlich, oder? Auch die schließen etwas ein und nehmen dem Inhalt den Sauerstoff? Beides erinnert mich an ein Werk, das ich vor Jahren auf der Biennale in Venedig gesehen habe: dort hingen den ganzen Sommer über Goldfische in Plastiktüten an eine Wand genagelt in der italienischen Sonne. Die…[Weiterlesen]
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Uppss, das finde ich ja doch auch echt eklig 🙁
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War vielleicht Anne Reinecke auch auf der Biennale? @anne
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Nein, die toten/sterbenden Fische habe ich nicht gesehen. Und ich möchte darauf hinweisen, dass die Taube bei Karl und Tanja schon tot ist. No animals were harmed in the making of this novel.
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Annegret veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 Jahren, 1 MonatIn dem Haus seiner Eltern hatte Torben das Kinderzimmer übernommen. Darin fühlt Karl sich erst wohl, als er sich ein Nest baut, ein Nest in dem er sich verbergen, verstecken, sich zurückziehen kann. Ein Rückfall zum Kind.
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Janina und
Dörte Brilling sind jetzt Freunde vor 8 Jahren, 1 Monat -
Janina hat eine neue Rezension geschrieben vor 8 Jahren, 1 Monat
„Der Tote in der Kapelle“ ist, und das darf durchaus verraten werden, der scheinbar schon vor Jahren verschwundene Earl of Selchester. Bei Reparaturen in der Schlosskapelle taucht er höchst unlebendig wieder auf […]
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Annegret veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 Jahren, 1 MonatIn dem ersten Leseabschnitt können wir Karl und seine Eltern kennenlernen. Das Künstlerehepaar Stiegenhauer scheint eine Symbiose zu bilden. Sie leben und arbeiten miteinander. Das Kind Karl ist zu Anfang interessant.. Als Karl mit 10 Jahren auf ein Eliteinternat kam, war das der Anfang einer Abnabelung. Die Eltern sagten ihm, daß das jetzt se…[Weiterlesen]
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Annegret veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 Jahren, 1 MonatIch finde es sehr originell, daß die Kapitel nach Farben eingeteilt werden. Das ist mal eine etwas andere Unterteilung! Paßt aber gut zum Künstler Karl.
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Birgit Kidd veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 Jahren, 1 MonatFRAGEN an Anne Reinecke: Bitte stellt eure Fragen an die Autorin als Kommentar in diesem Diskussionspfad. Danke euch!
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Hat Dich Dein Studium der Kunstgeschichte zu diesem Roman inspiriert?
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Wahrscheinlich schon. Inspiration kommt ja von überall her, und am Ende kann man nicht mehr genau sagen, welche Idee wo ihren Ursprung hat. Kunst ist für mich aber nur ein Teil der Geschichte und nicht das eine zentrale Thema.
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Nein. Eine direkte Vorlage gibt es nicht. Die beiden sind ausgedacht. Aber natürlich habe ich allerhand Künstlerinterviews gelesen und gesehen, Menschen beobachtet und so weiter.
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Wie kamst Du zu Deiner Liebe zur Kunst? Gibt es in Deiner Familie Künstler?
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Ja, das stimmt! In meiner Familie gibt es zwei Künstler. Die sind aber ganz anders als die Künstler in meinem Roman.
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Liebe Anne, hast du dir die beiden künstlerischen Techniken – die Kunstharzskulpturen und das Vakuumieren – selbst ausgedacht oder hast du sie irgendwo gesehen?
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Liebe Elisa, das habe ich mir ausgedacht. Vielleicht macht ja jemand ein Konzept draus, und dann können wir uns das im Museum angucken.
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Birgit Kidd veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 Jahren, 1 MonatDie Post ist bei den meisten sicher durch und wir hoffen, dass sich heute noch einige Mitleser*innen zu uns gesellen. Denn es soll endlich losgehen. Wir lesen bis zum 10.3. bis einschließlich Kapitel „Taubenblau“!
Wir eröffnen auch heute schon einen Kommentarbereich für alle Fragen an Anne Reinecke. Sie wird sicher darauf achten, was sie uns wa…[Weiterlesen]-
Also bis zum Ende, seh ich das richtig?
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Ich habe jetzt gerade mal die Kapitel verglichen, auf Seite 65 ist „Salamirot“. Der Rest passt alles
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Ich hatte ein Vorabexemplar. Vielleicht sollte ich mal eines der „richtigen“ Bücher nehmen! Danke für den Hinweis.
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Liebe Sibylle, es gibt zwei Kapitel, die „Taubenblau“ betitelt sind. Gemeint ist das erste, das geht bis einschließlich Seite 64. Viel Vergnügen!
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Ich habe es auch entdeckt, sorry 🙂 Das hat mich wohl verwirrt.
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Uiuiuiui, ich war gerade 5 Tage in den schweizer Alpen ohne Empfang und ohne Strom unterwegs und schon hab ich den ersten Abschnitt verpasst! Ich bin jetzt gerade wieder zuhause angekommen und werde morgen dann „aufholen“ wenn mein muskelkater der letzten Tage mich sowieso aufs Sofa zwingt. Ich freue mich schon sehr und versuche, bis dahin hier…[Weiterlesen]
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Birgit Kidd änderte den Namen und die Beschreibung der Gruppe
lit:chat – Wir lesen Anne Reinecke “Leinsee“ vor 8 Jahren, 1 Monat -
Janina schrieb einen neuen Beitrag vor 8 Jahren, 1 Monat
Wir haben sicherlich alle schon einmal bei dem Internetriesen mit dem großen A bestellt. Weil wir dachten, es ginge schneller; weil wir keine Buchhandlung in der Nähe haben; weil es so einfach ist, wenig Zeit b […]
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Birgit Kidd und
JuK sind jetzt Freunde vor 8 Jahren, 1 Monat -
Janina hat eine neue Rezension geschrieben vor 8 Jahren, 1 Monat
1921 eröffnet die junge Françoise Frenkel in Berlin die erste französische Buchhandlung, „La Maison du livre français“. Achtzehn Jahre lang lebt und arbeitet sie dort, bis ihr die französische Regierung 1939 empf […]
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Birgit Kidd und
Iris sind jetzt Freunde vor 8 Jahren, 1 Monat
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los_lesen und
Dörte Brilling sind jetzt Freunde vor 8 Jahren, 1 Monat -
Sophie m und
Birgit Kidd sind jetzt Freunde vor 8 Jahren, 1 Monat -
Christiane und
Birgit Kidd sind jetzt Freunde vor 8 Jahren, 1 Monat -
Birgit Kidd veröffentlichte ein Update in der Gruppe
lit:chat Premiere: Wir lesen Torsten Seifert, Wer ist B. Traven? vor 8 Jahren, 1 MonatIhr Lieben: Wir freuen uns sehr, dass die ersten schon ihre Buchbesprechungen zu unserer Traven-Geschichte veröffentlicht haben. Weiter so!
Zum Abschluss unserer Runde haben wir auch für euch noch einige Traven-Originale auf Lager. Wer also „Das Totenschiff“, „Der Schatz der Sierra Madre“, „Die Baumwollpflücker“ oder „Die weiße Rose“ lesen möc…[Weiterlesen] - Mehr laden
Ich finde die ersten Kapitel schon schön und schnell geschrieben. Ich kenne Karl schon ein Bisschen und ich mag ihn. Die Ausgangssituation vergisst man schnell, wenn man weiter liest.
Verzeihe mir bitte meine Rechtschreibefehler?!
Alles bestens. Ganz schön cool, dass du so gut Deutsch kannst!
Karl geht mir nah. So depressiv und nah am Abgrund er zu sein scheint – er wird jetzt schon so tief, sinnlich und detailliert beschrieben, dass es mir schwer fällt, das Buch beiseite zu legen.
Ich mag seine Geruchsempfindlichkeit, seine Sensibilität und sein Einzelgängertum.
Das Vakuumieren hat mich auch fasziniert. Er konserviert Gegenstände und…[Weiterlesen]
Mir erscheint Karl nicht depressiv zu sein. Ich erlebe mit ihm keine gedrückte Stimmung und negative Gedanken. Ich glaube, er ist nur aufgewühlt.
Worin siehst du sein Vakuum? In seiner Gefühlswelt – als Kind, als Mann, als Künstler?
Wie gesagt, habe ich das Vakuumieren des Künstlers als etwas angesehen, das den Inhalt beschützen soll. Karl möchte sich – so sehe ich das – vor den Einflüssen von außen beschützen. Als Kind wurde er früh ins Internat „abgeschoben“. Die Eltern waren ihm keine Stütze. Er mußte selbst Stärke entwickeln. In der Kunst hat er Anerkennung gefunden.…[Weiterlesen]
Bezüglich dem Vakuumieren fällt mir noch ein, dass Karl den Dingen die Luft bzw. den Sauerstoff entzieht. Es wird dauerhaft haltbar gemacht. Aber eigentlich wird den Dingen das wichtigste, der Sauerstoff, entzogen. Vielleicht so wie ihm als Kind. Man hat sich um seine Versorgung bzw. um seine Bildung gekümmert, aber das eigentlich, die Liebe de…[Weiterlesen]
Ich finde den Einstieg in die Geschichte äußerst gelungen. Karl wird sehr feinfühlig beschrieben, die Bilder, die die Autorin zeichnet, z. B. als er mit dem Zug nach Leinsee fährt, sind einmalig. Ich habe mich wirklich darüber gefreut! Alle Figuren, nicht nur Karl, sondern auch die Eltern, Buddy Holly und später Tanja – sind keine Abziehb…[Weiterlesen]
Ach ja, eine Sache noch: Mir kommt Karl viel älter vor als 26 Jahre. Ich sehe irgendwie immer einen mindestens 35Jährigen vor mir. Aber natürlich kann jemand mit so einer Geschichte (Internat,
berühmte Künstlereltern, ältere Freundin) reifer wirken als seine Altersgenossen.
Für mich ist Karl auch älter. Vielleicht sogar so um die Mitte vierzig.
Buddy Holly kann ich genau vor mir stehen sehen. So ein „Lackaffe“. Meine Meinung von ihm, deckt sich mit der von Karl.
Liebe Angela, es fällt mir schwer, deine Frage zu beantworten. Etwas in mir sträubt sich sehr dagegen. Natürlich habe ich meine eigene Interpretation zu Karls Vakuumkunst. Und natürlich habe ich auch meine Gründe gehabt, ihm genau diese Arbeitsweise anzudichten. Aber ich habe eben auch gute Gründe, manches im Buch nicht zu erklären. Es soll genug…[Weiterlesen]
Ich finde den Anfang schon mal sehr vielversprechend. Der Roman lässt sich wirklich gut lesen, die Sprache ist toll. Manchmal geht es vielleicht etwas zu schnell.
Ich muss @diepassantin auch zu stimmen, dass die Charaktere wirklich einzigartig sind.
Die Bezeichnung der Kapitel mit Farbennamen gefällt mir.
Ich habe mich gut in die Geschichte eingefunden. Der Text ist flüssig zu lesen, der Schreibstil gefällt mir auch gut.
Der Junge Karl tut mir schrecklich leid. Wie kann man so wenig Gespühr für die Befindlichkeiten eines Kindes haben? Schicken den armen Jungen in ein Internat und ich befü…[Weiterlesen]
Zuerst, auch ich finde die Idee Kapitel nach Farben zu benennen ganz großartig! Mit Farben verbindet man immer etwas was man mit Zahlen nicht schafft. Zudem passt es natürlich auch zu einem Künstler wie Karl.
Ihn finde ich wunderbar beschrieben. Insgesamt fühle ich mich den Menschen nah, was für mich ein gutes Buch zu einem großen Teil ausmacht.