Dörte Hansen – Mittagsstunde

 

 

 

 

 

 

 

 

„De Welt geiht ünner.“ Diese Botschaft trägt Marret Feddersen, genannt Marret Ünnergang, durch das Dorf. Brinkebüll ist ein typisches nordfriesisches Dorf, wo seit Generationen alles seinen gewohnten Lauf nimmt und jeder jeden kennt. Doch mit der Flurbereinigung in den sechziger Jahren beginnen die Veränderungen. Die alten Kastanien werden gefällt, die Dorfstraße asphaltiert und verbreitert, Pferde durch Maschinen ersetzt. Und irgendwann kommen die Störche nicht mehr und der Fortschritt überrollt die Menschen.
Ingwer Feddersen ist in Brinkebüll groß geworden, hat studiert und ist dann nach Kiel gezogen. Nun kommt er zurück, um sich um seine Großeltern zu kümmern. „Dörte Hansen – Mittagsstunde“ weiterlesen

Annerose Beurichs Lesetipp für graue Winternachmittage

Ganz winterlich kommt Annerose Beurich von stories! Hamburg im neuen Quickie zu „Deutschland im Winter“ daher. Sie rät: Setzt eure Mützen auf und kuschelt euch mit diesem Buch unter die Sofadecke. Da gibt es jede Menge Ideen für aktivere Wintertage! Ein Reisehandbuch aus dem kleinen Reisedepeschenverlag, das uns Lieblingsplätze zeigt, aber ganz ohne großes Fernweh. Das könnte schon mal ein guter Geschenktipp sein (auf jeden Fall für Freunde mit Flugangst).

„Deutschland im Winter. Geheimtipps von Freunden“ könnt ihr direkt beim Verlag bestellen, geliefert wird innerhalb Deutschlands kostenlos.

John Banville – Alchimie einer Mordnacht

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Roman war für mich eines der Must-Reads dieses Herbstes. Zum einen, weil ich historische Krimis sehr mag. Die Mischung aus historischen Begebenheiten und kriminalistischer Spannung ist unschlagbar, wenn gut gemacht. Dazu spielt der Roman in Prag, einer Stadt, die ich wirklich liebe und die geschichtsträchtige Schauplätze für eine ganze Reihe historischer Romane zur Verfügung hätte. Und zum anderen, weil der Autor nun einmal John Banville heißt. Meinetwegen auch „alias Benjamin Black“. John Banville gehört zu den Hochkarätern der irischen Literatur und wenn John Banville einen historischen Krimi veröffentlicht, dann lese ich ihn. Punkt. „John Banville – Alchimie einer Mordnacht“ weiterlesen

Jetzt aber schnell! Last Minute Buch-Geschenk-Tipps!

Ihr braucht noch DAS Buch, über das sich eure Mama, eure Freundin, euer Schwiegerpapa oder die Nachbarin wirklich freuen? Wir haben die ultimativen Profi-Tipps für euch. Denn:  Hauke Harder, bekannt als Buchhändler und vom Literaturblog Leseschatz, und Annerose Beurich von stories! Hamburg haben uns ihre ultimativen Highlights verraten!

„Jetzt aber schnell! Last Minute Buch-Geschenk-Tipps!“ weiterlesen

Sofia trägt immer schwarz – Paolo Cognetti

 

 

 

 

 

 

 

 

Paolo Cognettis Roman „Acht Berge“ über eine Männerfreundschaft war im letzten Jahr gefühlt eines der meisterwähnten Bücher in den digitalen Medien. Nun bringt der Penguin Verlag seinen 2012 erschienenen, laut Klappentext „vielfach ausgezeichneten“, Debütroman heraus, erstmals auf Deutsch. Warum erst jetzt, fragt man sich, wenn der Roman doch schon vor sechs Jahren eine so gute Aufnahme erfahren hat? „Sofia trägt immer schwarz – Paolo Cognetti“ weiterlesen

Schnee in Amsterdam – Bernard MacLaverty

Stella und Gerry verbringen ein verlängertes Wochenende in Amsterdam. Sie sind ein eingespieltes Paar, beide schon im Ruhestand, der Sohn aus dem Haus. Die Reise ist ein Weihnachtsgeschenk Stellas an ihren Mann, der nicht ahnt, dass sie damit noch anderes bezwecken könnte, als nur ein paar schöne Tage mit Besichtigungen. „Schnee in Amsterdam – Bernard MacLaverty“ weiterlesen

Nach mir die Flut – Sarah Perry

Nach dem großen Erfolg von „Die Schlange von Essex“ im letzten Jahr, veröffentlicht der Eichborn Verlag nun den Debütroman der britischen Autorin Sarah Perry „Nach mir die Flut“. Schon hier findet sich, was sie in der „Schlange“ zur Vollendung bringt: das Spiel mit Wahrheit und Schein, mit Realität und Mythen. „Nach mir die Flut – Sarah Perry“ weiterlesen

Gewonnen: Der Leseschatz ist der Top-Blog für Allesleser

Nach langem Fiebern vieler Blogger*innen war es am Blogger*innentag auf der Buchmesse in Frankfurt am vergangenen Freitag endlich soweit: Der Buchblog-Award 2018 wurde vergeben. Gewonnen in der höchsten Kategorie, nämlich der für „Allesleser“, hat der „Leseschatz“. Was sollen wir sagen: Wir freuen uns mit unserem Gastautoren Hauke Harder! „Gewonnen: Der Leseschatz ist der Top-Blog für Allesleser“ weiterlesen

Ein Karl-May-Roman

Das Flimmern der Wahrheit über der Wüste

Ein Karl-May-Roman. Ich gebe zu, das klang verlockend. Bin ich doch mit Winnetou und Old Shatterhand einen weiten Weg gegangen. Die ersten Romane Mays las ich in der Grundschule. Ich durfte im Laden nebenan immer zwei Taschenbücher kaufen, eines für mich, eines für meine Mutter. Nach dem Lesen wurde getauscht. Wegen dieser Romane habe ich angefangen, mich mit der Geschichte der Ureinwohner Amerikas zu beschäftigen, was dazu führte, dass ich eine zeitlang im Völkerkundemuseum in Hamburg den Stand eines Bildhauers mitbetreut habe, der dort einen Totempfahl schnitzte, der nun vor dem Museum aufgestellt ist. „Ein Karl-May-Roman“ weiterlesen

Unser literarischer Adventskalender

litnity’s literarischer Adventskalender ist eröffnet. Ab jetzt könnt ihr täglich eine von vielen Lese-Überraschungen gewinnen. Was haben wir versteckt? Spannung, Liebe, Humor, Fantasy, Wissen und und und …  24 Verlage haben uns bei der Aktion unterstützt und für euch 24 Türchen gefüllt! Prall gefüllt!

Wir bedanken uns schon jetzt beim: Atlantik Verlag, Aufbau Verlag, Bastei Lübbe, C.H. Beck Verlag, binooki Verlag, Diogenes Verlag, Eichborn Verlag, dtv Verlag, Europa Verlag, Frankfurter Verlagsanstalt, Hobbit Presse, Hoffmann & Campe, Kein & Aber Verlag, Kiepenheuer & Wisch, Klett-Cotta Verlag, Luchterhand Verlag, mairisch Verlag Mitteldeutscher Verlag, Piper, Septime Verlag, Tempo Verlag, Ullstein Buchverlage, Verbrecher Verlag, Voland & Quist, Wagenbach Verlag.

Also: Versucht euer Glück und gewinnt die tollsten Büchern in dieser Adventszeit!

Déodat und Trémière

Mit Amélie Nothomb verbinde ich intelligente, hinter- und abgründige, schwarzhumorige Bücher, die gerne mit der Lesererwartung spielen. Ich mag das, sehr sogar. Daher habe ich mich schon auf den Tag gefreut, an dem ich endlich „Happy End“ in den Händen halten würde, Nothombs Adaption von Charles Perraults Märchen „Riquet mit der Locke“. „Déodat und Trémière“ weiterlesen

Glaube und Macht

Ich muss gestehen, auf der Landkarte meiner Bildung ist China weitestgehend Terra incognita. Ich weiß sträflich wenig über Geschichte und Kultur dieses an Geschichte und Kultur ja so reichen Landes. Umso dankbarer bin ich für die Einblicke, die Stephan Thomes großartiger Roman dem Leser gewährt. „Gott der Barbaren“ spielt Mitte des 19.Jahrhunderts. Die Qing-Dynastie wankt;  Europäer, vor allem Engländer haben sich in den Hafenstädten angesiedelt; der Opiumhandel blüht; Missionare strömen aus auf Seelenfang. Kulturen prallen aufeinander.
„Glaube und Macht“ weiterlesen

lit:nacht Programm am 15. September 2018

DOCK 17
Chorsaal
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20:00   Silke Stamm | Besser wird es nicht
20:30   Christian Milkus | Das Feuer in mir
21:00    Dominik Bloh | Unter Palmen aus Stahl
21:30                  PAUSE
22:00   Lotta Emilia | Poetry Slam Performance
22:30   Joyce Summer | Tod am Kap
23:00   Leon Sachs | Eleven
23:30   Cord Buch | Flucht ins Viertel

DARK DIAMONDS
Gemeinderaum
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20:00   Anja Marschall | Lizzi und die schweren Jungs
20:30   Anke Messerle | Das falsche Tabu
21:00   Margaret Kindermann | Und dein Leben, dein Leben
21:30                  PAUSE
22:00   Maja Schendel | Vogelperspektive
22:30   Julia Dibbern | Wolkendämmerung
23:00   Angela Lautenschläger | Stille Zeugen

FISCHMARKT
Food Area
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20:00   Kristin Helmes | Das Bosskonzept
20:30   Patricia Paweletz | Unterwegs zu Gaby Glückselig
21:00    Oliver Luser | Resilienz für den eigenen Lebensweg

 

Ein Juwel

Es gibt Schriftsteller, deren Werk völlig unverdient aus der Aufmerksamkeit gerät, in irgendeiner Versenkung verschwindet und dort sanft einstaubt. Und manchmal, zum Glück!, wird so ein Schriftsteller mit seinem Werk wieder entdeckt, entstaubt und den Lesern neu vorgestellt. Eduard von Keyserling ist so ein Schriftsteller, einer der eigentlich in die Riege der großen deutschsprachigen Erzähler der Jahrhundertwende gehören sollte, in einem Atemzug genannt mit beispielsweise Fontane oder Storm oder den Manns, Heinrich und Thomas. „Ein Juwel“ weiterlesen

Ein, zwei, drei – ganz viele AutorInnen bei der Lesenacht des Litcamp…

Das Litcamp in Hamburg – läuft. Und auch am Abend ist Programm: Statt Nachtsessions im Barcamp gibt es Samstagabend Lesungen in drei Gemeinderäumen der Hauptkirche St. Katharinen. Sie sind als Teil der 15. Nacht der Kirchen in Hamburg  kostenlos und für jeden offen!

Lena vom Büchernest erzählt schon mal etwas über die Bücher, aus denen die Autor*innen, die dabei sein werden, lesen. Also, Vorhang auf für ihre Plots. Alphabetisch nach Vornamen sortiert.

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Save the date! 15. und 16. September – Litcamp Hamburg

Viele Litcamper kennen diese Veranstaltung z. B. aus Heidelberg. Nun kommt das Format erstmals nach Hamburg. Organisiert wird das Litcamp Hamburg von Mareike Hansen und ihrem Team. litnity ist mit tatkraftiger Unterstützung dabei!

litnity: Was ist ein Litcamp, Mareike?
Mareike: Das  Literaturcamp  Hamburg ist ein Barcamp, das sich rund um das  Thema Literatur, Bloggen, Bücher, alles, was mit Literatur zu tun hat, dreht. Barcamp bedeutet, dass  jeder, der da ist, eine Session anbieten kann, also dass er oder sie über ein Thema spricht, dass zum Thema des Barcamps passt. Man muss dafür kein Experte sein. Wenn man z. B. über Frauenfiguren in der  Literatur oder in Thrillern sprechen möchte, muss man dafür nicht Germanistik studiert haben sondern man kann das machen, weil man gerne Thriller liest. Man gibt sein Wissen weiter.

litnity: Es ist also eine Vortragsformat …
Mareike:
Ja, oder Diskussionsrunde. Es gibt aber auch Leute, die bieten  Workshops an. Ich war z. B. auf einem Barcamp, auf dem uns eine Teilnehmerin die Basics von Sketchnotes beigebracht hat. Wir haben einen Stift und Papier in die Hand gedrückt bekommen und dann ging es auch schon los. Es ging darum, wie man in Konferenzen schnell und gut ein Protokoll schreiben kann. Wenn während des Meetings eine Idee aufkommt, malt man eine Glühbirne. Eine Lupe ist z. B. das Zeichen dafür, dass man etwas später noch recherchieren möchte, und so findet man das ganz schnell wieder. Je häufiger man das trainiert, desto schneller kann man das und man findet irgendwann auch seine eigenen Symbole. Das war halt ein Workshop, wo sie uns was beigebracht hat. Manchmal ist es auch eher ein Austausch. Man wirft eine These in den Raum, z. B. der deutsche Kinderbuchmarkt wird immer sexistischer, gibt noch ein paar Beispiele mit, und dann wird diskutiert.

Man ist völlig frei, wie man die Session gestalten möchte. Manche bereiten das im Vorfeld auch vor, weil sie wissen, dass sie eine Session halten möchten. Die haben dann eine PPP dabei, oder Bilder, Anschauungsmaterial … Aber man kann es auch spontan machen.

litnity: Man meldet die Session nicht im Vorfeld an?
Mareike:
Nein. Es läuft so: Wir haben um 8.30 Frühstück und um 9:00 geht es los mit der Eröffnungssession. Da wird das Team vorgestellt, die  Teilnehmer_innen stellen sich vor, und dann wird gefragt, wer eine Session anbieten möchte. Es wird jeder Vorschlag aufgeschrieben und am Ende wird der Sessionplan erstellt. Da wird dann notiert, wer z. B. in die Session „Alkoholismus bei Ermittlerfiguren“ möchte. Dann melden sich die Leute, die daran teilnehmen möchten. Dabei muss drauf geguckt werden, wie viele an einer Session teilnehmen möchten und in welchen Raum die müssen. Eine Session mit 80 Interessierten bekommt einen größeren Raum, eine Diksussionsrunde von 5 Leuten bekommt eher die rödelige Abstellkammer. Manche Sessions müssen vielleicht  wieder rausfliegen, weil man nicht genügend Platz hat oder es zu wenige Interessierte gibt. Man kann sich natürlich auch einfach eine Brause schnappen und sich irgendwo zusammensetzen. Das gab es beim Literaturcamp Heidelberg. Man muss nicht zwingend eine Session besuchen. Wenn man zwischen 12 und 13 Uhr einfach keine spannende Session findet, hält man eben Klönschnack. Wir sind direkt an der Elbe und der  Speicherstadt, da kann man einen Augenblick spazieren gehen oder sich ans Wasser setzen.

litnity: Welche Themen können in Sessions besprochen werde? Du hast ja schon ein bisschen was erzählt …
Mareike: Alles, was rudimentär mit Literatur und Literaturbetrieb zu tun hat oder mit Bloggern … Das einzige, was wir nicht dulden, sind homophobe, islamophobe, rassistische, sexistische Inhalte, also alles was zur Diskriminierung und Unterdrückung beiträgt.

Genau. Es ist ein Unterschied, ob jemand über Rassismus in Jugendbüchern sprechen will, was wirklich spannend ist, oder über die Islamisierung Deutschlands. Das ist ein Thema, dem wir einen Riegel vorschieben würden. Dafür gibt es andere Plattformen, wo man Gleichgesinnte findet. Aber nicht bei uns. Wir haben Teilnehmende, aber auch Helferinnen, die direkt von genau dieser Diskriminierung betroffen sind, und das Literaturcamp Hamburg soll, soweit wir es möglich machen können, ein diskriminierungsfreier Ort sein. Deswegen achten wir da auch sehr genau drauf.

litnity: Wer kommt zu so einem Litcamp? Ganz normale Leser*innen? Blogger*innen? Verlagsleute?
Mareike: Es ist eine bunte Mischung. Willkommen ist jeder, der sich für Literatur interessiert. Auch wenn du „nur“ Leser bist, was ich gar nicht so herabsetzen will, wie es klingt, denn ohne Leser hätte man niemanden, für den man schreibt, auch als „nur“ Leser bist du willkommen. Vorausgesetzt, du hast ein Ticket; für 2018 sind wir allerdings ausverkauft. Es kommen Blogger, Autoren, Verlagsmenschen, und dann gibt es komische Menschen wie mich, die überall ein bisschen drinstecken. Uns alle verbindet die Liebe zur Literatur.

litnity: Warum organisierst du das? Das kostet dich doch sicherlich jede Menge Zeit … Und man hört, du bist recht perfektionistisch…
Mareike: Okay, wie es angefangen hat … Als letztes Jahr das Literaturcamp in Heidelberg stattfand, haben viele im Norden getwittert, dass es schön wäre, wenn es näher an uns dran wäre. Aus Heidelberg kam dann die Antwort „Macht doch selbst“. Und ich dachte: Gut! Ich hab ja nichts zu tun zwischen zwei Jobs und Examen und Blog, ich mach das mal. Ich habe dann ein paar Leute zusammengetrommelt, die dann wieder weniger wurden, und Anfang des Jahres haben wir gesagt „Okay, wenn es stattfinden soll, wenn es ein Literaturcamp Hamburg geben soll, brauchen wir JETZT Hilfe“. Wir haben Gott sei Dank tatkräftige Unterstützung bekommen.
Und ja, ich bin durchaus perfektionistisch. Ich kann zwar auch durchaus  Fünfe grade sein lassen, aber nicht überall. Die Basics müssen wirklich stehen, und da muss ich mich drauf verlassen können, dass meine Mithelfer mit mir an einem Strang ziehen. Und ja, es ist durchaus viel Zeit, die man da investiert.

litnity: Warst du schon auf vielen Litcamps?
Mareike: Ehrlich? Nein. Ich wollte immer nach Heidelberg, aber ich habe da meist an meinem Examen gebastelt. Heidelberg ist immer kurz vor den mündlichen Prüfungen gewesen… Deswegen wird das Literaturcamp Hamburg tatsächlich mein erstes Literaturcamp sein.

litnity: Sogar abends gibt es bei deinem ersten Litcamp sogar ein Abendprogramm – warum das?
Mareike: Den Leuten, die abends genug haben vom Literaturcamp und Literatur, stehen natürlich die Sehenswürdigkeiten Hamburgs offen. Für die Leute, die nicht genug von Literatur haben, planen wir abends Lesungen. Wir sind zu einer Zeit in St. Katharinen, in der die Nacht der Kirchen stattfindet. Das heißt, in St. Katharinen und den meisten anderen Kirchen in Hamburg findet bis in die Nacht ein Kulturprogramm statt. In St. Katharinen findet ein Konzert mit Singern & Songwritern statt,. Wir wurden gebeten, dass wir ein kleines literarisches Parallelprogramm erstellen und da haben wir uns dazu entschlossen, dass wir versuchen, Lesungen anzubieten. Zum Glück seid ihr  Ladies von litnity dann rechtzeitig aufgetaucht und euch habe ich das schnell mit einem guten Gefühl übertragen. Und jetzt freuen wir uns alle gemeinsam drauf (lacht)?

Mareike, wir danken dir für das Gespräch und freuen uns angespannt 😉 auf ein inspirierendes Wochenende im September!

 

 

 

 

 

Feuer, geh´ mit mir

Christian „Flake“ Lorenz ist Keyboarder der Band Rammstein. In einer fan-internen Umfrage zum Thema „Mitgliederattraktivität“ wurde er auf Platz sechs gewählt – bei sechs Musikern ist das ziemlich weit hinten. Er kommentiert das freundlich mit der Feststellung, dass irgendeiner ja der letzte sein muss. Außerdem macht er sich als einziger der Rammsteine nichts aus Yoga, dafür aber eine Menge Gedanken. Ob man ein echter Punk sein kann, obwohl man noch bei seinen Eltern wohnt. Warum es in den 1970er Jahren keine alten Rockstars gab. Und weshalb gutes Essen und finstere Musik so schlecht zusammenpassen. „Feuer, geh´ mit mir“ weiterlesen

Leseschatz – Buchblogaward Finalist 2018

Finale! Hauke Harders Leseschatz birgt für uns immer schon und jetzt noch viel mehr die schönsten Bucherschätze. Jetzt ist es auch offiziell, dass unsere Schatztruhe eine der besten, reichsten, unterhaltsamsten ist, denn der Leseschatz-Blog ist einer der 45 Finalisten des Buchblogaward 2018! Wir gratulieren!

„Leseschatz – Buchblogaward Finalist 2018“ weiterlesen

Welches ist Haukes Favorit der Longlist?

Hauke Harder bespricht Erlesenes wie immer – dieses Mal: Titel der Longlist. Er meint, es ist vieles Tolles dabei und hat einige auch schon hier und auf seinem Blog besprochen. Das hilft euch hoffentlich bei der Auswahl wenn ihr jetzt einen der Longlist-Titel lesen wollt!

Die nominierten Leseschätze, die Hauke bisher besprochen hat, sind:
– Gert Loschütz: „Ein schönes Paar“ (Verlag Schöffling & Co.): ab zur Rezension
– Maxim Biller: „Sechs Koffer“ (Kiepenheuer & Witsch GmbH), besprochen hier. https://leseschatz.com/2018/08/16/max…
– Angelika Klüssendorf (Verlag Kiepenheuer & Witsch): „Jahre später“, besprochen hier.
– Gianna Molinari: „Hier ist noch alles möglich“ (Aufbau Verlag) – zur Rezension.
– Christina Viragh (Dörlemann Verlag): „Eine dieser Nächte“ #Leseschatz-TV: #Indiebookday 2018 (Im Filmchen ist es Buch Nr. 10), auf YouTube zu hören 
– Arno Geiger: „Unter der Drachenwand“ (Hanser Literaturverlage). Die Rezension steht hier.

Mehr zum Buchpreis: https://www.deutscher-buchpreis.de/
Wir drücken allen Anwärtern die Daumen.

Der deutsche Buchpreis 2018. Die Longlist steht!

Die siebenköpfige Jury für den Deutschen Buchpreis, mit dabei der Literaturblogger „Kaffeehaussitzer“ Uwe Kalkowski, hat die 20 Favoriten für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres nominiert. Darunter „… große historische, aber auch verspielt fantastische Weltentwürfe, ebenso wie Texte, die eine radikale Reduktion der Perspektive suchen, bis auf den Nullpunkt des Erzählens“, so Sprecherin Christine Lötscher. „Der deutsche Buchpreis 2018. Die Longlist steht!“ weiterlesen